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Die Wet­ter­vor­her­sa­ge ver­sprach bes­te Vor­aus­set­zun­gen um eine klei­ne Berg“besteigung” durch zu füh­ren. So ging es nach einem gemüt­li­chen Früh­stück im Hotel Maxi­mi­li­an, Schwan­gau, zur Tegel­berg­bahn. Wir waren schon etwas spät dran. So war es an die­sem son­ni­gen Sonn­tag­vor­mit­tag nicht ver­wun­der­lich, dass auch ande­re Tou­ris die sel­be Idee hat­ten.

Die Park­platz­ein­wei­ser hat­ten alle Hän­de voll zu tun. Dank unse­res Park­aus­wei­ses für Roll­stuhl­fah­rer durf­ten wir direkt bis zur Tal­sta­ti­on fah­ren. Die Auto­schlan­ge hin­ter uns wur­de direkt auf­ge­hal­ten und auf die wei­ter unten lie­gen­den Park­plät­ze ver­teilt.

Rol­li­park­plät­ze gibt es an der Tal­sta­ti­on Ost­sei­te bei der Roll­stuhl­ram­pe, direkt dort wo die Gon­del star­tet oder der Nord­sei­te, wo die Fuss­gän­ger zu den Gon­deln oder Toi­let­ten gehen kön­nen.

Die Kas­se selbst ist für Rol­li­fah­rer nicht zugäng­lich. Es emp­fiehlt sich also die Begleit­per­son mit Schwer­be­hin­der­ten­aus­weis bewaff­net allei­ne in die  War­tech­lan­ge zu schi­cken um Tickets zu kau­fen. Wir haben für die Berg- und Tal­fahrt ins­ge­samt 19,40€ bezahlt.

Wie schon erwähnt, gibt es für Roll­stuhl­fah­rer und Kin­der­wa­gen­schie­ber auf der Ost­sei­te der Tal­sta­ti­on eine Zufahrts­ram­pe. Die­se wird von innen durch einen der Mit­ar­bei­ter geöff­net. Man wird dann direkt für die nächs­te Gon­del vor dem Kabi­nen­ein­stieg plat­ziert und darf als ers­ter in die Gon­del. Platz­angst soll­te man aber nicht haben, denn bei gro­ßem Andrang, wird jeder Zen­ti­me­ter in der Kabi­ne mit Berg­be­su­chern auf­ge­füllt.

Die Fahrt nach oben dau­ert etwa fünf Minu­ten und man kann eine tol­le Aus­sicht genie­ßen. Wenn man einen Blick auf Schloss Neu­schwan­stein erha­schen will, dann soll­te man beim Ein­stieg dar­auf ach­ten, dass man einen Aus­blick in Fahrt­rich­tung rechts hat.

Der Ein- und Aus­stieg zur Gon­del ist mit Begleit­per­son kein Pro­blem. Ansons­ten hel­fen die Mit­ar­bei­ter der Bahn ger­ne aus.

Von oben gab es dann einen wun­der­ba­ren Aus­blick von der bar­rie­re­frei erreich­ba­ren Pan­ora­ma­platt­form auf den Forg­gen­see und sei­ne Nach­barn. Eine bar­rie­re­freie Toi­let­te ist in der Berg­sta­ti­on eben­falls vor­han­den.

Mit kör­per­li­cher Anstren­gung sei­tens der Begleit­per­son kann man als Rol­li­fah­rer den Start­platz der Gleit­schirm- und Dra­chen­flie­ger errei­chen und wenn man Glück hat, einem sol­chen auch beim Start zuse­hen.

Die­ser Aus­flug heu­te hat sich echt gelohnt.