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Cam­ping Grub­hof

Okto­ber 2019

Cam­ping Grub­hof

St. Mar­tin bei Lofer im Salz­bur­ger Land

Im Okto­ber woll­ten wir die letz­ten Son­nen­strah­len des Jah­res nut­zen und sind spon­tan auf den Cam­ping­platz “Grub­hof” in St. Mar­tin bei Lofer gefah­ren. Von Bay­ern aus kann man maut­frei über die A93 anrei­sen und die Auto­bahn bei der Aus­fahrt Oberaudorf/Walchsee ver­las­sen. Man fährt dann auf der Bun­des­stra­ße in Öster­reich wei­ter. Die Stre­cke ist land­schaft­lich reiz­voll und man kommt auch am Walch­see vor­bei. Nicht zu ver­wech­seln mit dem Wal­chen­see. 

Der Emp­fang am Cam­ping­platz war sehr freund­lich und wir konn­ten uns einen Stell­platz aus­su­chen. Mit dem Hin­weis, dass wir Roll­stuhl­fah­rer sind, haben wir einen Platz in der Nähe des Haupt­hau­ses erhal­ten. Dort befin­det sich im Kel­ler die offi­zi­el­le Roll­stuhl­toi­let­te inkl. Dusche. Der Raum ist nach Stan­dard ein­ge­rich­tet und man kommt gut dar­in zurecht. Die Tür wird mit der Chip­kar­te geöff­net. Ande­re Gäs­te kön­nen die Toi­let­te also nicht “aus Ver­se­hen” nut­zen. Lei­der haben wir es ver­säumt vom “Rol­lik­lo” ein Foto zu machen. Aber dafür hat Mar­tin eines vom Her­ren-WC gemacht. Auf der Damen­toi­let­te gibt es ein Foto im glei­chen Stil.

Wenn man mit Assis­tenz unter­wegs ist, kann man auch in das Sani­tär­haus S3 fah­ren. Dort gibt es am hin­te­ren Ende eine klei­ne Ram­pe. Über die­se gelangt man zu den Fami­li­en­bä­dern, die groß­zü­gig aus­ge­legt und beheit­zt sind. Der Weg von der Stra­ße zur Ram­pe war bei unse­rem Besuch geschot­tert. Im sel­ben Gebäu­de befin­det sich auch ein Auf­ent­halts­raum, sowie Tro­cken­ge­le­gen­hei­ten und ein Wasch- und Spül­raum.

Der Platz an sich ist eben und ver­fügt über geteer­te oder geschot­ter­te Wege. Die Stell­plät­ze selbst sind lei­der teil­wei­se mit etwas gro­ben, unför­mi­gen Stei­nen gepflas­tert. So kommt man mit dem manu­el­len Roll­stuhl nur schwer vom Fleck. Dafür hat man einen super Rund­um­blick auf die wun­der­ba­ren Ber­ge. Den Cam­ping­platz umge­ben aus­ge­schil­der­te Rad- und Wan­der­we­ge. Eine Rad-Wan­der­kar­te kann man bei der Rezep­ti­on erhal­ten. 

Wir sind ein­fach frei Schnaut­ze mit der Gen­ny rum­ge­fah­ren und die Wege waren kein Pro­blem. Auch mit einem manu­el­len Roll­stuhl kommt man gut vor­an, vor allem mit Assis­tenz. Im Som­mer durch­wan­dert man Wei­de­flä­chen mit Kühen und Pfer­den. Von daher soll­te man immer dar­auf ach­ten, auch die Gat­ter wie­der zu ver­schlie­ßen. 

 

In den bei­den gemüt­li­chen Stu­ben im Grub­hof-Restau­rant im Haupt­haus gibt es tra­di­tio­nel­le und def­ti­ge Küche. Hier wird jeder fün­dig. 

Unser Fazit: Hier kom­men wir wie­der her. Allei­ne schon wegen der gran­dio­sen Umge­bung und vie­len Wegen, die man auch als Rol­li­fah­rer erkun­den kann.