über uns

Wer ist der Randgruppenexpress?

Das sind wir: Petra und Martin aus Regensburg!

Wir sind irgendwann auf die Idee gekommen über unsere Erlebnisse und Erfahrungen als Randgruppe der Gesellschaft zu berichten. Denn unserer Meinung nach wird für die Barrierefreiheit in Deutschland viel zu wenig getan. Subjektiv sind uns da andere Länder schon mehrere Schritte voraus. 

Warum Randgruppe? Ganz einfach: Petra ist nach einem Autounfall zu 100% schwerbehindert und in der Regel auf Assistenz angewiesen. Diese Assistenz bin ich, Martin – zumindest körperlich nicht behindert – zum geistigen Zustand hat Petra ihre ganz eigene Meinung 🙂 Das andere “Randgruppen-Thema” ist der Veganismus. Auch hier tut sich noch zu wenig und früher oder später wird man sich Gedanken über unsere Art der Ernährung und dem damit verbundenen Konsequenzen machen müssen. Ein Anfang ist gemacht, aber es liegt noch ein weiter Weg vor der Menschheit.

Erst wenn man sich in die Lage eines Menschen versetzt, der im Rollstuhl sitzt, merkt man welche Stolpersteine einem im täglichen Leben in den Weg gelegt werden. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Als Fußgänger nimmt man diese gar nicht wahr und sieht Vieles als selbstverständlich an. Aber wehe, man kann mal nicht mehr laufen, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. 

Darum wollen wir hier über unsere Reisen schreiben. Denn meistens sind wir mit unserem Wohnmobil “Adriane” unterwegs. Wir besuchen Campingplätze und schauen uns an, wie barrierefrei sie sind. Wir besuchen vegane Restaurants und stellen fest, ob es uns schmeckt und wie barrierefrei sie sind. Wir besuchen “normale” Restaurants und wollen wissen, ob der Koch spontan etwas Kreativ-veganes zubereiten kann und wie barrierefrei sie sind, usw.

Auf manchen Reisen begleitet uns unser Hund Luca. Er kommt aus einem Tierheim auf Kreta und ist seit über fünf Jahren an unserer Seite. Welche Rassen in ihm vereinigt sind, können wir nicht sagen. Aber es müssen viele verschiedene sein. Auch ein Kampfhund muss dabei gewesen sein, denn er kämpft jeden Tag mit seiner Angst nicht ausreichend gekrault und gefüttert zu werden 🙂 Wenn er nicht dabei ist, dann kommt er bei “Oma” und “Opa” unter und wird dort rundum verwöhnt.